Wir haben folgende Reise gemacht:
Hotel Bahari Beach Club
7 Tage Big Five Safari
10.04. - 25.04.2010
Anflug auf Mombasa - Landung weich und deshalb mit viel Beifall honoriert. Wir warteten schon gespannt auf den Ausstieg - dann ist es soweit - so riecht Afrika - Kenia hat uns wieder.
Sofort ging es zum Abflug zur Safari. Nur unser großes Gepäck wurde im Hotel sicher aufbewahrt. Eine kleine Propellermaschine flog uns ins Camp am Fuße des Kilimandscharos. Welch ein Anblick! Wir sahen den höchsten Berg Afrikas ganz nah, aber leider hatte er eine weiße Wolkenmütze auf.
Ein sehr herzlicher Empfang durch die Mitarbeiter des Camps - der Einzug in die Lodges ließ die innere Spannung steigen.
Früh um 5 Uhr unsere erste Morgenpirsch. Verteilt auf die Jeeps mit Fotoapparaten bestückt, fuhren wir los. Natürlich waren wir warm angezogen, denn es war kühl und klar, und siehe da, der Kili war völlig frei - ohne Wolkenmütze, auch die Gletscher sahen wir.
Es war ein unbeschreibliches Gefühl in eine so unendlich weite, im Lichte der aufsteigenden Sonne liegende Landschaft hineinzufahren.
Da - plötzlich sahen wir unter einer hohen Schirmakazie eine Büffelherde, die wir in respektvoller Entfernung passierten. Nach und nach erwachte die Tierwelt. Zebras, Gnus und Warzenschweine - der Eber mit hoch aufgestelltem Schwanz und sehr wachsam - kreuzten unseren Weg.
Ganz nahe fuhren wir an eine Giraffenfamilie heran, die ihr Morgenfrühstück machte. Man konnte sehen, wie sie mit ihren Lippen und der Zunge die zarten Blättchen aus den dornigen Zweigen zupften.
Plötzlich entdeckten wir zwei, wie es schien, unversöhnliche Springböcke, die miteinander kämpften. Das Geweih war so verklemmt, die Köpfe so tief auf dem Boden, so dass wir glaubten, sie kommen nie wieder voneinander los. Falsch - plötzlich war alles vorbei, sie zogen ihres Weges mit der Herde.
Dann wurden wir alle ganz still. Eine große Elefantenherde, etwa 20 - 25 Tiere, kam uns entgegen. Wir hielten an - auch den Atem - so ein imposantes Bild fesselte uns. Geführt von einer mächtigen Elefantenkuh, die Kleinen und Halbwüchsigen sorgsam in der Mitte der Herde, gingen sie an uns vorrüber, ruhig und majestätisch. Aber plötzlich ein Trompeten. Ein Halbwüchsiger wurde zurechtgewiesen - wir waren tief beeindruckt.
Unser Fahrer wies uns auf viele Tiere hin, so auf eine Kojotenwelpenhöhle, auf Adler und Strauße. Leider haben sich die Geparden vor uns versteckt. Schade!
Zurück von der Pirschfahrt tauschten wir beim Frühstück unsere Erlebnisse aus.
Als wir von einer weiteren Abendpirsch zurückkamen, erschöpft aber glücklich, wurden wir von Massai-Kriegern empfangen und sorgsam in unsere Lodges begleitet. Nachts sei es gefährlich, erklärten sie uns, die Hippos streifen umher und andere Tiere grasen nahe unseres Camps.
Als der Abschied kam, waren wir glücklich und traurig zugleich. Viel Wunderbares hatten wir gesehen vor allem aber Menschen kennen gelernt, die uns mit viel Liebe und Freundlichkeit empfingen, umsorgten und uns Einblicke in ihre heimische Tier- und Pflanzenwelt gaben.
"Asante Sana" - ein unvergessliches Erlebnis.
Es ist schon wieder Zeit "Kwaheri" zu sagen.
Vielen Dank - Ihre Familie B.
Akamba Village Holzschnitzerdorf
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Mo.-Fr. 09:00 - 18:00 Uhr
Sa. 09:00 - 12:00 Uhr
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Änderungen vorbehalten.
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