Wir haben folgende Reise gemacht:
Hotel Bahari Beach Resort
Big Five Safari
31.10.- 15.11.2009
Kenia - ein Land mit Potential zum „Immer-wieder-kommen“!
Meine 3. Reise nach Kenia vom 31. Oktober bis 15. November 2009 hat mich zu völlig neuen Ufern geführt - und (um es gleich vorwegzunehmen) es war gut, dabei die von der Kenia-erfahrenen Crew des Reisebüros Schmidt längst gewonnenen spezifischen Landeskenntnisse nutzen zu können.
Kenia richtig erleben zu wollen, ist mit dem „Muss“ einer Safari verbunden.
Mit dem Fahrzeug und dem hervorragenden Reiseleiter Antony waren wir 8 Tage unterwegs. Das Naturschutzreservat am Mount Kenia in 2.000 m Höhe war das erste Ziel. Es prägte sich mit der nächtlichen Tierbeobachtung an dem unmittelbar vorgelagerten Wasserloch tief in unser Gedächtnis ein. Kein Film kann ersetzen, was es heißt, beim Einschlafen von nebenan noch die Rufe der Wasservögel und das Schmatzen der Warzenschweine zu hören.
Wie viel Sorgfalt widmeten die Ranger den Touristen, wenn in der kalten Novembernacht wie von Heinzelmännchen bewirkt, eine Wärmflasche im Bett liegt. Ja, es ist allerorts zu spüren, wie die Kenianer in den Lodges die Touristen verwöhnen!
Mich haben die positiven Veränderungen beeindruckt, die das Land seit meiner letzten Reise 2002 geschafft hat.
Im weiten Hochland, im Gebiet des afrikanischen Grabenbruchs und auf den kostbaren Böden des angrenzenden flachen Landes - überall werden Felder in kleinen und grossen Parzellen bewirtschaftet, wird gehackt, gejätet, geerntet, gestapelt und transportiert. Märkte vor Ort bieten das frisch Geerntete an und es gehen einem die Augen über vor soviel sagenhaften Früchten.
Im Samburo-Nationalpark, der zweiten Etappe der Safari, wieder ein ganz anderes Bild. Weite Ebenen wechseln hier mit Felsen und durchaus auch Kargheit ab. Es hatte plötzlich im Norden des Landes geregnet und wir bekamen das Wasserabenteuer ab. Kleine Bäche, heute noch passierbar, waren anderentags früh reißende Wasser. Durchkommen nur mit Zugseil am schweren Rangerauto! Nervosität machte sich breit, ob dies wohl anhielt. Aber wir haben es mit Antonys Übersicht und Sorgfalt immer geschafft - mit Luftanhalten versteht sich und Beifall. Der Regen wurde ja dringend gebraucht.
Aller Tierreichtum bot sich uns hier und im angrenzenden Buffalo-Park. Nur gut, ich hatte eine Kamera gekauft und so war der erste Gepard auch meiner. Majestätische Netzgiraffen erfreuten uns ebenso wie starke Zebras, Strauße, Antilopen und schließlich Elefanten.
Ich kann die Augen schließen - dieser Film läuft immer noch aktuell ab. Du kannst die Erlebnisse nicht löschen, kannst sie auch schlecht jemanden erzählen, musst sie selbst sehen und als Geschenk der Natur an dich begreifen.
Ich könnte noch 10 oder 20 Seiten schreiben, über die ausgesucht anspruchsvollen Lodges, über das Saburo-Dorf und seine Bewohner, über die Massai-Mara und Paarungszeit der Löwen, über die Gnu-Herden und die Elefanten und erst recht den Mara-Fluss mit seinem riesigen Bestand an Flusspferden, über den Leberwurst-Baum am Mara Camp, die netten Familien aus Gera, mit denen ich die Safari-Zeit verbrachte und niemals würde ich zu Ende kommen!
Erst beim Baden im Indischen Ozean konnte ich zunächst einigermaßen zur Ruhe kommen. Pole, pole!
Kenia ist ein hoch interessantes Land. Die Menschen dort verdienen, dass wir sie besuchen und mithelfen, ihre Armut ein wenig lindern.
Ich selbst werde wohl nach Afrika zurückkehren. Irgendwann!
Liebe Frau Marina Schmidt, machen Sie weiter so und 1.000 Mal Danke für alles!
Brigitte W.
Akamba Village Holzschnitzerdorf
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Mo.-Fr. 09:00 - 18:00 Uhr
Sa. 09:00 - 12:00 Uhr
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Änderungen vorbehalten.
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