An der kenianischen Nordküste, unweit von der somalischen Grenze, liegen die Inseln Lamu, Manda und Pate. Zusammen bilden sie den Lamu-Archipel. Die Hauptstadt ist Lamu Town mit ca. 15.000 Einwohnern.
Sehenswürdigkeiten:
Wirtschaft
Bis zum Beginn des 20.Jahrhunderts lebte die Insel hauptsächlich vom Sklavenhandel. 1907 wurde ein Verbot für den Sklavenhandel beschlossen, welches Lamu in eine Wirtschaftskrise stürzte. Fischfang und Tourismus sind heute die wirtschaftlichen Erträge der Insel.
Geschichte
Im 14.Jahrhunder lassen sich erste Besiedlungen auf Lamu nachweisen. 1505 ankerte zum ersten Mal ein portugiesisches Kriegsschiff vor der Küste. Arabische Händler aus dem Oman brachten der Insel Waren und auch den Islam. Fast die gesamte Inselbevölkerung gehört heute dem Islam an. Von 1506 bis 1698 herrschten die Portugiesen über Lamu. 1698 übernahm der Oman die Herrschaft und der Sultan von Oman lies 1812-1831 das Fort bauen, welches heute als Museum dient. Mitte des 19.Jahrhunderts geriet Lamu unter den politischen Einfluss des Sultans von Sansibar. Durch den Helgoland-Sansibar-Vertrag fiel die Insel zusammen mit Kenia 1890 unter britischer Kolonialherrschaft. 1963 erlangte Lamu als Teil der britischen Kolonie Kenia die politische Unabhängigkeit.
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