Mombasa ist mit ca. 800.000 Bewohner die zweitgrößte Stadt in Kenia und die wichtigste Hafenstadt Ostafrikas. Mombasa liegt auf Mombasa Island am Indischen Ozean. Sehenswürdigkeiten
Wie Mombasa zu seinem Namen kam…
Vasco da Gama landete im 15.Jahrhundert auf der kleinen Halbinsel, die heute den Namen Mombasa trägt. Als er sich dort ankam, staunte und staunte er über die gut genährten Menschen, über das klare Wasser, er bediente sich an den köstlichen Zitrusfrüchten und war begeistert von den dicken Schafen mit den fetten Schwänzen. Viele Menschen verschiedener Hautfarben lebten dort und es war ein Sprachgewirr von Arabisch, Indisch und Suaheli. Da Vasco da Gama nicht wusste, wo er sich befand, fragte er die Menschen auf der Halbinsel: „Wie heißt dieser Ort? Wie heißt dieser Ort?“ „Mombeze, Mombeze.“ antworteten die Menschen. Vasco sagte: „Ah, Mombeze heißt dieser wunderbare Ort.“. Er wusste allerdings nicht, dass „Mombeze“ arabische für „Was sagst du?“ war. Die Menschen hatten ihn leider nicht verstanden und so wurde nach vielen Jahren aus Mombeze dann Mombasa.
Wirtschaft
Mombasa ist ein bedeutendes Wirtschaftszentrum Kenias. Neben Kaffeehandel, Nahrungsmittel- und Chemieindustrie gibt es ein Stahl-, ein Aluminiumwalzwerk, eine Erdölraffinerie, ein Zementwerk. Mombasa ist wichtigster Hafen Ostafrikas, der auch von den Nachbarländern Tansania und Uganda für deren Im- und Exporthandel genutzt wird. Außerdem ist Mombasa mit Nairobi und Uganda durch eine Eisenbahnlinie verbunden und besitzt einen internationalen Flughafen (Moi International Airport).
Geschichte
Mombasa wurde im 11. Jahrhundert von Arabern gegründet und entwickelte sich rasch durch Elfenbein- und Sklavenhandel zu einer wichtigen ostafrikanischen Handelsmetropole. Vasco da Gama war einer der ersten Europäer, der im Jahre 1498 in dieser Stadt eintraf. Anfang des 16. Jahrhunderts bemächtigten sich die Portugiesen Mombasas. 1698 wurden sie von den Arabern aus Oman vertrieben, aber schon 1741, als in Oman die Dynastie der Bû Sa‘îd (Said-Dynastie) an die Macht kam, erklärte sich Mombasa unter der lokalen Dynastie der Mazrui für unabhängig. Erst 1837 konnten die Bû Sa‘îd ihre Herrschaft über die Stadt nach mehreren gescheiterten Versuchen endgültig durchsetzen. Seit 1856 gehörte Mombasa zum Sultanat Sansibar. 1887 verpachtete der Sultan die Küste des heutigen Kenia mit Mombasa an die Imperial British East Africa Company. Sie unterstand ab 1895 der Verwaltung des East Africa Protectorate, ab 1920 der Kronkolonie Kenia, blieb aber völkerrechtlich Teil des Sultanats, bis Kenia 1963 unabhängig wurde. Von der Zeit der Besetzung durch die Portugiesen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war Mombasa mit seinem Hafen ein wichtiges Zentrum für den Sklavenhandel. Jeden Samstag war Sklavenmarkt.
Restaurants
Fishermans Cafe:
Diana Beach, gehobene italienische Küche und bekannt für Langusten, direkt am Gala Beach gelegen
Ali Baba:
Diani Beach, elegantes Höhlenrestaurant mit Blick auf den Sternenhimmel
Tamarind:
bekanntestes und teuerstes Fisch- und Delikatessen-Restaurant, mit Blick auf Mombasa, im Stadtteil Nyali gelegen
Fort Jesus:
Licht- und Tonshow mit 5-Gänge-Menü im Wahrzeichen von Mombasa
Shenai:
Mombasa Zentrum, Nähe Moi Avenue, alt eingesessenes indisches Restaurant. Achtung: Kein Alkoholausschank!
La Veranda:
Nyali, beim Supermarkt Nakumat, top Steinofen Pizza
Kenia Marineland:
paradiesisch schön am Mtwapa Creek gelegen, Fischerrestaurant mit internationalen Flair und “gefährlicher Bar”....
Bars und Clubs
Shakatak:
Diani Beach, Open Air Club bis früh in den Morgen....
Just Drinks:
Nähe Tamarind Restaurant gelegen, kleine Kneipe, große Getränkeauswahl mit top-Tagesgerichten.
Pirates:
Am Pirates Beach, Open Air Club, Bar, Restaurant. Beliebt auch bei Einheimischen am Wochenende
Mamba Village:
Gegenüber Nyali Golf Club, Bar, Restaurant, beliebt auch bei Einheimischen am Wochenende
Tembo:
Discobar mit Rotlichtambiente
Souvenirs
Holzschnitzerdorf Akamba:
afrikanische Holzschnitzereien, günstige Festpreise
Obst- und Gemüsemarkt:
Zentrum, alte Markthalle im Kolomialstil gebaut, Nähe Moi Avenue. Achtung: feilschen!
Kitenge:
bunte Wickeltücher gibt es an jeder Ecke zu kaufen
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Mo.-Fr. 09:00 - 18:00 Uhr
Sa. 09:00 - 12:00 Uhr
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