Wir haben folgende Reise gemacht:
Hotel: Bahari Beach Resort
Safari: Königreich der Tiere
Termin: 12. - 27.02.2010
Erlebnisbericht
Am Vormittag des 13.02. kamen wir nach 9 Stunden Flug in Mombasa an. Zunächst machten wir uns vertraut mit dem Hotel, dem sauberen Zimmer samt Moskitonetz über den Betten (völlig unnötig, denn Moskitos waren gar nicht da), fanden den Speisesaal, den Swimmingpool und sahen zum ersten Mal den Indischen Ozean, an dessen breiten Sandstrand die Händler auf uns warteten.
Das Bahari Beach Resort bot alles, was das Herz begehrt samt reichhaltiger Küche und gut sortierter Bar. An das Klima (ca. 30 Grad Luft bei ca. 80 % Luftfeuchte und leichtem Wind) gewöhnten wir uns bald.
Am Samstag, den 20.02. begann unsere Safari "Königreich der Tiere" und wir erreichten bald den Nationalpark Tsavo Ost. Im Ndololo-Camp war erstmal Mittagessen angesagt. Um uns herum eine ca. 20 Tiere umfassende Herde zutraulicher und um Nahrung bettelnder Paviane.
Weiter ging die Fahrt, auf welcher wir eine Vielzahl von Tieren zu Gesicht bekamen: Diverse Arten von Antilopen, Vögel wie den Schlangen- und Rattenfresser "Sekretär", Hornschnabelvögel, selbst Uhus im Tagschlaf, Marabus, Kaffernhornraben, Strauße, diverse Enten und die wunderschönen Webervögel.
Vor uns eine Höhle, davor lag ungestört von unserem Nissan-Isuzu eine Hyäne mit ihrem Nachwuchs samt Mann. Weiter vorn Wasserböcke und Warzenschweine. In unserem Safariwagen mit hochklappbarem Dach waren ständig Funkgespräche der Guides untereinander zu hören, die sich zuriefen, wo irgendwo in der Savanne interessante Tiere zu beobachten waren. Von Elefanten sahen wir aber bisher nur deren Dung auf den Wegen. Augen wie ein Luchs hatte Emanolo, unser Guide, immer wieder wies er uns auf seine Beobachtungen hin wie Karibus, Impalas, Streifen- oder Bock-Antilopen. Und nun auch endlich an die 10 Elefanten an einem Teich beim Saufen. Herrlich, wie ruhig und selbstbewußt die großen Tiere das Spielen der Kleinen verfolgten. Die Dickhäuter sahen rotbraun aus, weil sie sich zum Schutz vor Insekten mit ihren Rüsseln mit rotem Straßenstaub besprüht hatten. Da sind Termitenhügel.
Am Abend erreichten wir das am Tsavo-River gelegene Maneaters-Camp. Erstmal unter die Dusche in unserem Luxus-Familienzelt. Supper direkt am Fluß. Nun werden uns wohl Moskitos belästigen? Nichts da, die wurden mit Scheinwerfern direkt über dem Wasser abgelenkt. Nach dem Essen wollten wir im Dunklen wieder in unser Zelt. Keiner lief da allein, denn ein Kikuju mit Lanze und Speer oder Pfeil und Bogen führte uns bis ans Zelt. Man weiß ja nicht, welche Erfahrungen da schon mit nachtaktiven Wildtieren gemacht worden sind.
Der nächste Tag führte uns vorbei an Lavafeldern, Zeugen von Vulkanausbrüchen in vergangenen Jahrhunderten, in den kleineren Amboseli-Nationalpark in die Nähe (ca. 20 km) des auf tansanischem Gebiet liegenden Kilimanjaro, dem mit 5895 m höchsten Berg Afrikas. Aber das Bergmassiv war von Regenwolken verhangen.
Die Safari führte uns zu Zebra-Herden, Giraffen und all den anderen schon beschriebenen Tieren. So ganz nebenbei kreuzten wir den Weg von drei Elefantenherden. Emanolo wahrte ehrfürchtig Abstand zu einer Leitkuh mit ihrem Anhang.
Im First-class-Camp "Kilima Safari" machten wir Mittagspause und bezogen unsere Zelte. Wer´s nicht erlebt hat, kann sich nicht vorstellen, mit welchem Luxus an Architektur, Restaurant-Kultur und Einbindung in die Landschaft dort der Tourist umworben wird.
Am nächsten Morgen wurde ich geweckt: " Aufstehen, der Kilimanjaro zeigt sich im Sonnenaufgang!" Herrlich, das schneebedeckte Gipfelpanorama in der Morgensonne.
Nach dem Frühstück ging´s mit Emanolo wieder auf Pirsch. Und tatsächlich sahen wir nicht nur wieder Pavianbanden und eine Riesenschildkröte. Direkt vor uns sprang doch ein Leopard vom Baum und verschwand in den Büschen. Der hätte doch wenigstens warten können, bis wir ihn im Fotokasten gehabt hätten. Immerhin wäre das doch daheim etwas zum Prahlen gewesen. Naja, später an den Quellen des Mzima Rivers im NP Tsavo Ost sahen wir im Teichgebiet Flußpferde und ein riesengroßes Krokodil - in freier Wildbahn.
Das Severin Safari Camp nahm uns auf, wieder so ein luxoriöses Domizil, übrigens geführt von Manja Seifert aus Schwarzenberg/Erzgeb. und Jürgen Pietz aus Zwickau.
Der Weg dahin führte durch Siedlungen der Massai, dem legendären Nomadenvolk. Langsam neigte sich unsere Safari ihrem Ende zu.
Die noch verbleibenden drei Tage nutzten wir zur Entspannung. Die Safaris schlauchten schon; waren doch die Wegstrecken in den NPs in der Regel Schotterpisten. Die Fülle der schönen Naturerlebnisse, das muss sich erstmal setzen.
Kwaheri africa! und Dankeschön Herr G. Leipzig
Familie K.
Bahari Beach
Red Elefant, Shimba Hills
Ute Springer
Bahari Beach
Kenia Compakt
Fam. Vogel
Bahari Beach
Kenia Compakt
Fam. Kühne
Bahari Beach
Kenia Compakt
Familie Tandel
Bahari Beach
Kenia Compakt
Weddemar und Friedrich
Bahari Beach
Kenia Compakt
Familie Kleinfelder
Bahari Beach
Kenia Compakt
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