Wir haben folgende Reise gemacht:
Reisetermin: 12.03. - 27.03. 2010
Hotel: Bahari Beach Hotel
Safari: Faszination Wildnis vom 13. bis 19. März
Reisebegleitung: Britta Lehmann
Jambo Kenia - nach einer langen Anreise ab Berlin über München landeten wir am frühen Morgen des 13. März in Mombasa. Nachdem wir bei drückender Schwüle den einstündigen Marathon an der Passkontrolle absolviert hatten (pole pole) und mit unseren Safari-Jeeps gestartert waren, umfing uns mit dem Fahrtwind der betörende Hauch der Weite Afrikas.
Bei der ersten Nachmittags-Pirsch im Tsavo West NP war auch die letzte Anreise-Müdigkeit wie weggeblasen, die "Faszination Wildnis" nahm uns in ihren Bann mit majestätisch schreitenden, malerisch gezeichneten Giraffen, munter springenden Gazellen, geselligen Pavianen und einem gigantischen roten Elefanten - nur Nashörner konnten wir in dem buschigen Gelände nicht entdecken. Dafür kam aber der neben der Ngulia Safari Lodge angelockte Leopard rechtzeitig zum Abendschmaus.
Am nächsten Tag ging die "Tierparty" im Amboseli NP so richtig los: Riesige Elefantenherden mit Jungtieren kreuzten unsere Wege, Antilopen, Giraffenfamilien, Büffelherden und andere sichtbare oder "geahnte" Tiere der Wildnis bevölkerten die Weite des Amboseli. Und mit der sinkenden Sonne wurden wir vom atem-beraubenden Anblick des Kilimanjaro verzaubert - einmalig schön! Unser Nachtquartier, die Amboseli Sopa Lodge im anheimelnden Afrika-Look, übertraf schon unsere Erwartungen, die aber am nächsten Tag noch getoppt wurden vom exklusiven Ambiente der Naivasha Sopa Lodge.
Der Höhepunkt unserer Safari waren drei Tage in der Masai Mara. Auf jeder Pirschfahrt überboten sich unsere erfahrenen Safari-Fahrer gegenseitig mit außergewöhnlichen Tierentdeckungen - binnen Minuten hatte der Rundruf alle Safari-Gruppen erreicht, bis zu 16 Fahrzeuge gruppierten sich um ein Löwen- oder Geparden-Paar. So weit das Auge reichte, beobachteten wir Büffel- und Gnuherden mit Jungtieren, Elefantenherden auf dem Weg über die Hügel in die Serengeti, geschmeidige Giraffen, modebewusste Zebras im Streifenlook, hübsch gezeichnete Antilopen und Gazellen, schlaue Schakale und beutegierige Hyänen, massige Flusspferde im Mara-Fluss, Straußenfamilien und andere Großvögel - aber wieder kein einziges Nashorn. Als "Entschädigung" bot uns die Natur der Savanne einmalige Erlebnisse mit "zahmen" Löwen beim Paarungsverhalten und mit einer Büffel-Mama beim Putzen ihres neugeborenen Kalbes, bis es aufstand und zu trinken begann. Dank moderner Foto- und Computertechnik können wir uns jederzeit unsere "Faszination Wildnis" zu Hause auf den Bildschirm zurückzaubern.
Die Safari endete mit einem kurzen Aufenthalt in Nairobi, der lebhaften Hauptstadt Kenias mit großen sozialen und baulichen Kontrasten und permanent überfüllten Straßen. Mit einer Boeing 767-300 und einem Service vom Feinsten flogen wir zurück nach Mombasa. Im gemütlichen Bahari Beach Hotel hatten wir bei Temperaturen über 30 Grad (Luft und Wasser) Zeit und Muße, die Safari-Erlebnisse Revue passieren zu lassen und (im Schatten) zu entspannen.Ein Höhepunkt war der Besuch des Patenprojektes "Barsam Junior School" in Shanzu. Rund 80 Kinder erwarteten uns mit kleinen Programmen, erhielten Geschenke von Pateneltern und unserer Reisegruppe und überraschten uns mit dem "Bummi-Lied" in deutscher Sprache, das Frau Schmidt mit ihnen einstudiert hatte. Begeistert sangen und klatschten wir alle mit. Wie wir es uns vorgenommen hatten, übernahmen wir eine Patenschaft über die 9-jährige Supa, ein schüchternes Mädchen, auf dessen Gesicht wir mit Herzlichkeit und Wärme schließlich auch ein Lächeln zaubern konnten. Es war allerdings emotional für uns und die Kinder eine schwierige Situation, sich aus den etwa 40 erwartungsvoll blickenden Kleinen für eines zu entscheiden. Wir unterhielten uns auch in der Reisegruppe darüber. Gut zu wissen, dass die Spendengelder letztlich allen Kindern der Schule zugute kommen.
Fazit unserer Reise: Unsere Träume wurden in Kenia Wirklichkeit, wohl wissend, dass eine solche Tour auch beschwerlich sein kann und eine möglichst intakte körperliche Verfassung abverlangt. Bei aller Sehnsucht nach Afrika haben wir auch den Blick für die Realitäten in Kenia bewahrt. Wir haben den Reichtum des Landes genossen - die vielfältige Tierwelt, die atemberaubende Landschaft und die gastfreundlichen Kenianer. Andererseits erlebten wir unterwegs in den Orten und auf den Rastplätzen, im Masai-Dorf, in Mombasa und selbst am Strand die Armut der Menschen - das ist Kenia live.
Last but not least noch eine großes Dankeschön an unsere sympathische Reisebegleiterin Britta Lehmann, die mit ihrem professionellen Einsatz und ihrem freundlichen und ausgeglichenen Auftreten behutsam im Hintergrund für den vollen Erfolg unserer Reise sorgte.
Familie K. aus Berlin
Familie K.
Bahari Beach
Red Elefant, Shimba Hills
Ute Springer
Bahari Beach
Kenia Compakt
Fam. Vogel
Bahari Beach
Kenia Compakt
Fam. Kühne
Bahari Beach
Kenia Compakt
Familie Tandel
Bahari Beach
Kenia Compakt
Weddemar und Friedrich
Bahari Beach
Kenia Compakt
Familie Kleinfelder
Bahari Beach
Kenia Compakt
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